Wahl zum Vogtlandsportler

- Freie Presse -
(14. Januar 2012)

Zwei Uralt-Rekorde geknackt

Mannschaft: 1. Bürgerliche Schützengilde zu Oelsnitz ist doppelter Landesmeister


OELSNITZ – Ausgerechnet der jüngste vogtländische Schützenverein ist sportlich derzeit der erfolgreichste. Die Konzentration auf das Sportschießen war allerdings auch das erklärte Ziel, als sich die 1. Bürgerliche Schützengilde zu Oelsnitz vor fast drei Jahren gründete. Das ist ihr so gut gelungen, dass sie bei der diesjährigen Sportlerumfrage gleich zweimal auf dem Tippschein erscheint – als Mannschaft sowie mit Klaus Posselt bei den Männern.
Mit Aron Fläschendräger gehört einer der besten sächsischen Pistolenschützen zu den Gründungsmitgliedern. Darüber hinaus haben es die Oelsnitzer verstanden, sich mit weiteren Spitzenleuten zu verstärken: Klaus Posselt kam von der Schützengilde Schöneck, Jens Steindorf aus Zwickau und Andreas Tiepner aus Reichenbach.
Mit diesen Verstärkungen trumpften die Oelsnitzer im vergangenen Jahr mächtig auf. Sie gewannen in der Besetzung Posselt, Fläschendräger, Steindorf die Mannschaftsmeisterschaft mit der Gebrauchspistole .45 ACP und in der Besetzung Posselt, Fläschendräger, Tiepner die Mannschaftsmeisterschaft mit dem Gebrauchsrevolver .44 Magnum. Mit 1118 beziehungsweise 1089 Ringen schossen sie dabei jeweils Landesrekord.
"Wir konnten uns gegen die Schieß-Hochburgen der Leipziger und Dresdner Schützenvereine durchsetzen. Darüber hinaus ist es erstmalig einem vogtländischen Schützenverein im Kurzwaffenbereich gelungen, in der Mannschaftswertung einen Landesrekord zu knacken. Die zwei bisherigen Bestmarken hatten immerhin über zehn Jahre Bestand", ordnet Aron Fläschendräger den sportlichen Erfolg ein. Insgesamt holte die Bürgerliche Schützengilde Oelsnitz 44 Medaillen bei Kreis- beziehungsweise Landesmeisterschaften. (pj)
 

- Freie Presse -
(18. Februar 2012)

Mit den Pistolen ein Ass

Männer: Klaus Posselt (Bürgerliche Schützengilde zu Oelsnitz) ist Landesmeister

OELSNITZ - Vom Erlebnis Deutsche Meisterschaften auf der für die Olympischen Spiele 1972 am Stadtrand von München errichteten Schießsportanlage schwärmen alle Schützen, die das einmal erleben durften. Das geht auch Klaus Posselt von der Bürgerlichen Schützengilde zu Oelsnitz nicht anders. Der hatte sich im vergangenen Jahr in der Disziplin Gebrauchspistole .45 ACP für dieses einmalige Erlebnis qualifiziert und war damit erst der zweite Vogtländer, der an diesem Wettbewerb teilnehmen durfte.
Als reiner Amateur hatte der Vogtländer dort naturgemäß keine Chance, 367 Ringen reichten am Ende für den 76. Platz unter 95 Teilnehmern. Der Oelsnitzer nahm es - gemäß des Austragungsortes - mit dem olympischen Prinzip: Teilnahme ist alles.
In seiner vogtländischen Heimat und selbst in Sachsen gehört der Kraftfahrzeugmeister, der in Oelsnitz eine Werkstatt betreibt, allerdings zu den Besten seiner Sportart. Davon zeugen im vergangenen Jahr zum Beispiel der Landesmeistertitel mit der Gebrauchspistole 9mm Para sowie jeweils Silber bei den Landesmeisterschaften mit der Gebrauchspistole .45 ACP und mit dem Gebrauchsrevolver .44 Magnum.
Schließlich stehen für Klaus Posselt auch noch zwei Landesmeistertitel in der Mannschaft der Bürgerlichen Schützengilde mit der Gebrauchspistole .45 ACP sowie dem Gebrauchsrevolver .44 Magnum zu Buche. Dabei stellten die Oelsnitzer Schützen jeweils einen Rekord in der Mannschaftswertung auf.
Der 64-Jährige hat seine sportliche Heimat beim jungen Oelsnitzer Schützenverein gefunden, fühlt sich aber ebenso der Schönecker Schützengilde verbunden, der er seit vielen Jahren angehört. (pj)
 

- Vogtland Anzeiger -
(21. Februar 2012)

Edelmetall im Visier

Präzision ist gefragt, wenn Sportschütze Klaus Posselt seinem Sport nachgeht. Nun hofft er, bei der vogtlänischen Sportlerwahl ins Schwarze zu treffen.

Der Oelsnitzer Klaus Posselt hat in seinem Leben viel mit Metall zu tun. Und 2011 stand das Edelmetall besonders hoch im Kurs. In seinem erfolgreichsten Sportschützenjahr sammelte der selbständige Kfz-Meister neun Kreismeistertitel, drei Landesmeistertitel mit zwei Landesrekorden in den Mannschaftswertungen, zwei Vizelandesmeistertitel und als Sahnehäubchen sicherte er sich die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in München in der Disziplin Gebrauchspistole .45 ACP. Diese Erfolgsbilanz bringt man zumeist mit 20-, 30-Jährigen in Verbindung, doch Klaus Posselt ist mit 64 Jahren auf seinem Sportler-Zenit angekommen. In der Konkurrenz der Altersklasse war er der einzige Sachse, der 2011 auf der ehemaligen Olympiaanlage in München-Hochbrück startete. Er platzierte sich in einem knapp 100-köpfigen Teilnehmerfeld an 76. Stelle. Zwar hatte er sich mehr versprochen als die an diesem Tage erzielten 367 Ringe, doch die vielfältigen Eindrücke bleiben für ihn unvergesslich.
Interessant ist sein schießsportlicher Werdegang, der auch anderen Damen und Herren im vorgerückten Semester Mut zum Neustart machen kann. Zwar interessierte sich Klaus Posselt schon als kleiner Junge für Waffen, aber zu DDR-Zeiten waren Schützenvereine untersagt. Als Gastschütze probierte er sich 1994 in Schöneck und trat ein Jahr später in die Schützengilde 1425 zu Schöneck ein. Somit wendete er sich diesem Sport erst als Endvierziger intensiv zu. Weil die Schönecker dem Bayerischen Schützenbund zugehörig sind und der Oelsnitzer gern auch an Wettkämpfen in Sachsen teilnehmen wollte, trat er vor über zwei Jahren der 1.Bürgerlichen Schützengilde zu Oelsnitz bei. Dort hat er sich als Mannschaftsführer etabliert und ist mit seinen jüngeren Gildebrüdern in der Erfolgsspur. Sein Ziel ist klar formuliert: am liebsten würde er im Team nochmals bei der Deutschen Meisterschaft die Scheiben anvisieren. Vieles ist in seinem Sport abhängig von der Tagesform, die mentale Stärke ist nicht zu unterschätzen. 2010 war er erstmals für die Sächsische Landesmeisterschaft qualifiziert, blieb damals noch ohne Platzierung. Ein Jahr und viele Trainings- und Wettkampfstunden später blitzte das Edelmetall in seinen Händen. Ruhig und bescheiden und immer besonnen widmet er sich seiner Schießsport-Leidenschaft. Neben den Großkaliber-Kurzwaffen greift er auch zum Schwarzpulver, um mit historischen Waffen zu schießen, beispielsweise mit Vorderladern. Da ist gleichfalls Präzision gefragt. Mit 64 Jahren wurde Klaus Posselt zum ersten Male in seiner Schießsport-Karriere im Einzel Sachsenmeister in der Disziplin Gebrauchspistole 9 mm Parabellum und holte mit seiner Mannschaft zwei Landesmeistertitel mit jeweiligem Landesrekord. Damit hat es der aktive Sport-Senior der Vogtland-Wahl-Runde verdient, dass er bei der Stimmvergabe voll ins Schwarze trifft. (P.A.)
 

- Vogtland Anzeiger -
(23. Februar 2012)

Männer mit Adleraugen

Erst seit 2009 gibt es die 1. Bürgerliche Schütengilde zu Oelsnitz. Schon zwei Jahre später feierten die "Gildebrüder ein überaus erfolgreiches Wettkampfjahr. Grund genug dafür, dass sie auf dem Stimmzettel der vogtländischen Sportlerwahl nicht fehlen.

Was hat sich da für eine Mannschaft gefunden, die sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen im Sportschützenmetier gemacht hat! Obwohl es die 1.Bürgerliche Schützengilde zu Oelsnitz/Vogtland erst seit 2009 gibt, verzeichnete sie schon zwei Jahre später ein rekordträchtiges Meisterschaftsjahr. Wie moderne Musketiere schauen die Männer nicht nur auf tolle Einzelleistungen, sondern treten besonders gern im Team wettkampfmäßig in Erscheinung. Mannschaftsführer Klaus Posselt, der vergangenes Jahr im Einzel Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse war, würde am liebsten selbiges Erlebnis auf nationaler Ebene noch einmal mit seinen Kameraden teilen wollen. Aron Fläschendräger, der als Jüngster ebenfalls schon Deutsche Meisterschafts-Erfahrungen sammeln durfte, Jens Steindorf und Andreas Tiepner bilden mit ihrem erfahrenen Leader eine eingeschworene Gemeinschaft und gewannen auf Kreis- und Landesebene nahezu alle wichtigen Meisterschaftstitel im Kurzwaffenbereich. In Wettkämpfen zählen die Leistungen eines Trios. So braucht es bei Ausfällen mindestens ein ausgeglichenes Quartett, um siegreich agieren zu können.
Die Männer mit den Adleraugen und ruhigen Händen sammeln höchst erfolgreich Medaillen, Pokale, Urkunden dank ihrer hohen Ringanzahl, die auf Landesebene die Rekordmarken purzeln ließ. Erstmals ist es einem vogtländischen Schützenverein im Kurzwaffenbereich gelungen, in der Mannschaftswertung einen Landesrekord zu knacken. Deren gleich zwei halten nun die Oelsnitzer Gildebrüder, die Bestmarken hatten zuvor über zehnjährigen Bestand. Dieses Novum sicherte ihnen die Sachsenkrone in den Disziplinen Gebrauchsrevolver .44 Magnum und Gebrauchspistole .45 ACP. Konsequent setzten sie sich gegen die Schieß-Hochburgen Leipzig und Dresden durch und agierten in der Landeshauptstadt als erfolgreichster sächsischer Schützenverein.
Goldene Zeiten also? Zwar blicken die Sportschützen gern auf diese Erfolge, doch unweigerlich streift ihr Blick voraus. Um die famose Entwicklung beibehalten zu können, stehen Training und Wettkämpfe im Kalender. Um so beachtlicher sind die Leistungen einzuschätzen, da der Verein nicht selbst einen Schießstand unterhält. Weil man sich ausdrücklich dem sportlichen Geschehen zuwenden möchte, nutzen die mehrfachen Sachsenmeister die Schießstände anderer vogtländischer Vereine. Das Medaillenkonto 2011 der 1.BSGi wuchs auf Kreis- und Landesebene auf 44 an. Das noch zu toppen, ist schwer möglich. Doch in den nächsten Jahren wollen sich die Team-Kameraden auch im Bereich der Langwaffen etablieren. Im Moment zählen ausnahmsweise nicht die Ringe auf den Scheiben, sondern das Kreuzchen auf dem Stimmzettel, auch dafür: "Gut Schuss"! (P.A.)
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