Kooperationsvertrag

- Freie Presse -
(16. September 2009)
 
Ein Treffer für zwei Vereine
SG Traktor Lauterbach und 1. Bürgerliche Schützengilde schließen Kooperationsvertrag

 
OELSNITZ - So viele Treffer wie möglich zu landen, ist sowohl im Fussball als auch bei den Schützen das oberste Ziel. Das scheint es dann aber auch an Gemeinsamkeiten gewesen zu sein, meint man. Dass dem nicht so sein muss, wollen die Fussballer der SG Traktor Lauterbach und die Schießsportler der 1. Bürgerlichen Schützengilde zu Oelsnitz beweisen. Die haben vor wenigen Tagen einen in dieser Form in der Region einzigartigen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Die SG Traktor Lauterbach bietet dem erst im Februar gegründeten Schützenverein an, sein Gelände im Oelsnitzer Ortsteil mit nutzen zu können. "Bisher hatten wir nur ein Stammlokal für unsere Vereinstreffs - das Hemingsway's -, das wird auch so bleiben. Nun können wir aber auch eigene Veranstaltungen ausrichten", freut sich der Vorstandsvorsitzende der Schützengilde, Björn Fläschendräger. So kann er sich Angebote für Kinder und Jugendliche auf dem mittleren der drei Lautrbacher Plätze vorstellen oder Grillabende. Auch den neuen Mehrzweck-Anbau an das Vereinsheim, der bald seiner Bestimmung übergeben werden soll, können die Schützen mit nutzen, versichert der Vorsitzende der SG Traktor, Bernd Kätzel. "Wir unterstützen die Lauterbacher im Gegenzug beim Sponsoring, bei der Werbung und der Öffentlichkeitsarbeit", sagt Fläschendräger. Diese Aufgaben sind bei den Fussballern in der Vergangenheit etwas stiefmütterlich behandelt worden. "Ich werde eine Ausbildung zum Vereinsmanager in Angriff nehmen. Die wird vom Deutschen Olympischen Sportbund in Werdau angeboten und dauert ein halbes Jahr. Davon sollen dann beide Vereine profitieren". Dessen Verein ist in den vergangenen Tagen um weitere zwei auf jetzt 16 Mitglieder angewachsen. Ihre Schießwettbewerbe trägt die Schützengilde auf der Anlage in Adorf-Arnsgrün aus. Der nächste ist am Samstag, 26. September, die erste Vereinsmeisterschaft, die mit Kleinkaliber Pistole und -Gewehr ausgetragen wird. Den Siegern winken Wanderpokale, die künftig jährlich einen neuen Besitzer finden sollen. "Und abends können wir den Tag dann in Lauterbach ausklingen lassen", freut sich Fläschendräger. (pj)
 

 
- Vogtland Anzeiger -
(24. September 2009)
 
Fussballer und Schützen kooperieren
Kooperationsvertrag: SG Traktor Lauterbach und 1. Bürgerliche Schützengilde zu Oelsnitz/V. besiegeln Zusammenarbeit

OELSNITZ - Seit Anfang September blicken die SG Traktor Lauterbach und die 1. Bürgerliche Schützengilde zu Oelsnitz/Vogtland e.V. gemeinsam in die Zukunft. Zwischen beiden Vereinen wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, von dem alle Seiten profitieren sollen. Diese Form der Zusammenarbeit ist bisher einzigartig zwischen einer vom Fußball geprägten Sportgemeinschaft und einem Schützenverein. Daraus ergeben sich für beide völlig neue Möglichkeiten, sind sich Fußballvereinsvorsitzender Bernd Kätzel und Vorstandsvorsitzender der in diesem Jahr gegründeten 1. Bürgerlichen Schützengilde, Björn Fläschendräger, einig. Ein kontinuierliches Miteinander werde in den Bereichen Sponsoring, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit sowie Jugend- und Nachwuchsarbeit angestrebt. Laut Fläschendräger wird die Zukunft speziell im nächsten Jahr für alle Vereine nicht einfacher. Deshalb lautet die Parole: "Nicht Gegeneinander sondern gemeinsam in eine sichere Zukunft!". Die Schützen unterstützen die SG Traktor Lauterbach vor allem bei der Sponsorensuche und in der breiten Öffentlichkeitsarbeit, im Gegenzug dürfen sie die gesamte Sportanlage inklusive Vereinsheim in Lauterbach nutzen. Dies geschieht bei größeren Veranstaltungen wie bei Sommer- und Grillfesten, bei Jugend- und Nachwuchsveranstaltungen und für Angebote in den Bereichen Armbrust- und Luftgewehrschießen.
Nach dem Abstieg der SG Traktor Lauterbach in die 2.Kreisklasse gilt es hier erst einmal Stabilität zu erlangen und den Spaß am Kicken über Erfolge wieder zu erlangen. Dass das Klima in der Mannschaft stimmt, zeigt sich allein daran, dass kein Spieler den Traditionsverein verlassen hat und sich jeder seiner Verantwortung stellt. Neben dem Aufschwung verheißenden neuen Kooperationsvertrag ist ein weiterer positiver Faktor, dass Investitionen getätigt wurden. Dem bereits bestehenden Vereinsheim ist ein Anbau zuträglich, der mit Küchen- und Versorgungstrakt sowie einem Mehrzweckraum ausgestattet ist.
Des weiteren richtet sich der Blick optimistisch voraus, was die Vereinspartnerschaft betrifft. In diesem Zuge strebt Björn Fläschendräger eine halbjährliche Ausbildung zum Vereinsmanager beim Deutschen Olympischen Sportbund an, die an der Sportschule Werdau sein wird und beiden Vereinen zugute kommen soll. (P.A.)
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